Outfit of the day – meine (neue) Leidenschaft

Outfit of the day – meine (neue) Leidenschaft

Vor ein paar Wochen habe ich begonnen, jeden Tag mein „Outfit of the day“ zu posten.

  

Wieso tut man so etwas?

Zunächst wollte ich es „einfach mal ausprobieren“, habe aber schnell festgestellt, dass es irgendwie süchtig macht.

Basic-Lieblingslook
50 Shades of Burgundy

Wieso denn das?

Für mich daheim habe ich schon öfter mal ein Outfit dokumentiert, es einer Freundin präsentiert, um Rat gebeten, zwischen Outfits abstimmen lassen oder, oder.

„Passt das so?“

Ich habe festgestellt, dass das extrem praktisch sein kann, wenn man sich zu erinnern versucht, was man sich damals überlegt hatte, wie man dieses oder jenes Teil besonders gut kombinieren könnte. Auch wenn man am oberen Rand des abgeschnittenen Halses noch die schwarze Aktivkohle-Maske oder das fröhliche Tigergesicht auf Vlies erahnen kann… Multitasking…

Multitasking mit Maske

Und, naja, es ist irgendwie befriedigend, wenn ein Look funktioniert. Wenn man auf einem Foto sieht, yepp, passt. Oder wenn man erkennt, ah, da geht noch was, da fehlt noch was, da war was zuviel oder nicht passend.

Schwarz/Grau: Geht einfach immer!

Und, ganz ehrlich. Es ist schön, wenn all‘ die Mühe, die ich mir ohnehin gebe, weil ich gar nicht anders kann, irgendwie messbar wird. In Bildern und ja, ich bekenne mich schuldig, auch in Likes und positivem Feedback.

Ich sage ja …. Schwarz/in dem Fall Weiß: Geht immer!

Dabei sage ich nicht, dass mein Stil, die Art wie ich mich kleide, jedem gefallen muss, aber er ist eins: Mit viel Liebe zum Detail und viel (Spiel)Freude zusammengestellt. Ich liebe es einfach, aus Kleidern und Accessoires, aus Farben, Formen und Materialien Kombinationen zu entwickeln, die passen. Zusammen, zum Anlass und vor allem zu mir.

Hut und Cape, das ist für mich der Inbegriff von großem Auftritt

Grundsätzlich ist es bei mir so, dass bei meinem Outfit alles passen muss. Typische Gedanken, wenn ich das Haus verlasse, sind daher: „Verflixt, das andere Armband hätte lässiger ausgesehen…“, „Oh nein, ich hätte den anderen Schal nehmen sollen.“, „Ach nee, jetzt ist das Wetter doch besser als gedacht und mit Pumps hätte es viel schicker ausgesehen…“

Und wenn ich sage „wenn ich das Haus verlasse“, dann meine ich damit unter Umständen auch den sonntäglichen Hundespaziergang. Alleine. Im Regen. Bei dem ich keine Menschenseele treffe. Aber ICH weiß, dass der Wachshut zur Wachsjacke passt und der Mantel des Kokettiers die gleiche Farbe wie meine Gummistiefel hat und der Rollkragen diese Farbkombi ebenfalls aufgreift und Jeans zu diesem Look einfach lässig sind. Vor allem in der Blaunuance und mit dem Gürtel. In der Farbe der Leine des Kokettiers. Und des Halsbands. Amen.

Regenoutfit für den Sonntagsspaziergang
Tag der offenen Tür – Arbeitsoutfit

Mein aboluter Horror ist daher auch Kofferpacken. Man kann noch so liebevoll ein Outfit nach dem anderen zusammenstellen, bei denen man aus Platzgründen berücksichtigt hat, dass sie alle auf der gleichen Schuh-Taschen-Kombi basieren, eventuell sogar einzelne Teile mehrfach Verwendung finden können, die Farben und Materialien miteinander kombinierbar sind etc. und dennoch sind Wetterumschwünge  oder Planänderungen  in der Lage, die durchdachteste Reisegarderobe zum Scheitern zu verurteilen.

Hut,Tuch, Cape, Stiefel – das liebe ich!

Denn, ich mag zwar für jede Gelegenheit das richtige Outfit im Schrank haben, aber wenn ich es nicht zur Hand habe, nützt mir das nichts, im Gegenteil, es  ist nichts ärgerlicher als zu wissen, dass es besser gegangen wäre.

Besser wäre gewesen: schwarzer Mantel, schwarzer Hut. Oder nudefarbene Kuschelstrickjacke und passender Mantel. Im Prinzip wäre alles besser gewesen…

Betretenes Schweigen…betroffenes Kopfschütteln, beredte Blicke. Tuscheln „… Zwangsneurose… nicht ganz normal… übertrieben ….total gaga…“

Ja, ich weiß, was das angeht, bin ich ein bißchen verbissen, eventuell sogar besessen. Doch statt einen Exorzisten zu buchen, der meinen Kleiderschränk räumt und auf eine Capsule Wardrobe eindampft (sehr spannendes Thema, gefällt mir sehr. Bei anderen…), versuche ich einfach, aus der Not eine Tugend zu machen.

Wenn man mich fragen würde, „wovon träumst Du, was würdest Du gerne machen?“ dann würde ich antworten: Personal Shopping. Menschen beraten, Frauen wie Männer, in Sachen Kleidung, Makeup, Stil, Style, Auftreten. Und zwar jenseits von reinen Trends und Moden, sondern so, dass sie hinterher sagen können:

„Das bin ich. So mag ich mich, denn das ist die beste Version meiner selbst. So fühle ich mich meinem Alltag, meiner aktuellen Herausforderung, sei sie beruflich oder privat, gewachsen.“

Und ganz wichtig, in allen Preisklassen. Denn es muss nicht alles teuer sein, es sollte aber nichts billig aussehen und ich glaube, dass man mit billig Aussehendem mehr kaputt machen als mit tatsächlich Teurem aufbauen kann.

Klingt wirr? Vielleicht muss ich noch ein bißchen dran arbeiten, aber bis dahin freue ich mich über Feedback und Anregungen.

… vielleicht liest man sich wieder …

 

 

3 Replies to “Outfit of the day – meine (neue) Leidenschaft”

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