Fröhliche Weihnachten – in freudiger Erwartung

Fröhliche Weihnachten – in freudiger Erwartung

Fröhliche Weihnachten

Das ist einerseits ein Wunsch, ein frommer womöglich, vor allem aber auch ein Imperativ, genauso wie „lasst uns froh und munter sein“. Emotionen sind gefragt, idealerweise große. Erwartungen liegen in der Luft, meist nicht gerade kleine.

Fröhliche Weihnachten bei tristem Regen und trüben Aussichten. Und der Emotionen-Overkill der in den vergangenen Wochen step-by-step aufgebaut wurde, kann durchaus auch für unerwünschte Auswüchse sorgen. Die in der Luft liegende Rührung macht dünnhäutig, das proklamierte Fest der Liebe macht sehnsüchtig und die diversen Imperative schüren Erwartungshaltungen und seien wir mal ehrlich…

Erwartungen sind eine heikle Angelegenheit:

Was kann ich erwarten? Was erwarte ich? Was wird von mir erwartet? Was erwartet mich?

Und, ganz wichtig, kommuniziere ich meine Erwartungen oder sitze ich da und warte bloß darauf, dass sie nicht erfüllt werden, um mich dann lauthals zu beklagen? Wie gehe ich mit enttäuschten Erwartungen um? Sind sie eine Waffe oder etwas, woraus ich eine Lehre ziehen kann? Erwartungen neu ausrichten oder vielleicht einfach mal keine haben und offen sein, was da auf einen zukommt.

Erwartungen zu erfüllen kann eine leidvolle Aufgabe sein, weil sie einem ein Stück Gestaltungsfreiheit nehmen. Das muss man ertragen können. Und man kann sich dem hingeben und versuchen zu erfüllen, man kann aber auch überraschen. Im schlimmsten Fall kann man resignieren, scheitern und sich in innere Einkehr zurückziehen. Oder weiterziehen.

Emotional geht man in der Weihnachtszeit also so oder so auf dem Zahnfleisch

Und genau deshalb empfiehlt es sich, in der Zeit rund um die Feiertage, das Gegenüber, die jeweils anderen, wie rohe Eier zu behandeln, denn man kann davon ausgehen, dass die Emotionen eines jeden direkt unter der Oberfläche lauern und nur darauf warten, auszubrechen.

Ein Beispiel hierfür ist diese Geschichte eines Rentners, der für Weihnachten Anschluss sucht. Ein modernes Weihnachtsmärchen. Denn letztlich ist genau das Weihnachten, nicht allein zu sein, im Familienkreis zu feiern, Freunde um sich zu haben, zu erleben, dass an einen gedacht wird, dass man zählt.

In diesem Sinne wünschen das Kokettier und ich allen Lesern fröhliche Weihnachten, ein schönes, harmonisches Weihnachtsfest und erholsame und entspannte Feiertage. Danke fürs Mitlesen und wie heißt es immer so schön – empfehlen Sie uns weiter!

Merry Christmas!

… vielleicht liest man sich wieder …

Das Kokettier lebt den Weihnachtsgedanken, indem es den Whippet meiner Eltern weiter in seinem Korb schlafen lässt. Unerwartet milde und großzügig. Ich bin überrascht.

Ein Korb, ein Herz und eine Seele

 

2 Replies to “Fröhliche Weihnachten – in freudiger Erwartung”

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